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Erster Weltcuptitel für Dries Degrieck aus Belgien. Foto: FEI
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Erster Weltcuptitel für Dries Degrieck

08.02.2026 17:57
von  Sascha P. Dubach //

Der Belgier Dries Degrieck holte sich in der Messehalle von Bordeaux (FRA) seinen ersten Weltcuptitel der Viererzugfahrer bei der 24. Austragung der inoffiziellen Hallenweltmeisterschaft. Silber ging an Bram Chardon (NED), Bronze an Boyd Exell (AUS). Jérôme Voutaz belegte den siebten und letzten Schlussrang.

Am Samstagabend ging es in der Initialrunde um die Startreihenfolge und die Zeithandicaps für den Weltcupfinal, der erstmals vom Schweizer Kursdesigner Michael Mayer gestellt wurde und der für seine Aufgabe von den Aktiven viel Lob erhielt. Leider konnte der Walliser Jérôme Voutaz nicht ganz glänzen, musste sich zwei Vorkommnisse notieren lassen und beendete auf dem siebten und letzten Platz. Dies brachte ihm für den Final ein Zeithandicap von 10.32 Sekunden ein. Gewonnen wurde die Einlaufprüfung vom Niederländer Bram Chardon.

Voutaz musste somit am Sonntag eröffnen und er konnte leider erneut nicht fehlerfrei bleiben, obwohl er eine starke Leistung in den festen Hindernissen zeigte. Nach einem Abwurf schaffte er es mit total 170.81 nicht ins «Drive-off» und blieb im Final auf dem siebten und letzten Platz.

In die Entscheidung einziehen konnte Titelverteidiger Boyd Exell (AUS), der an vierter Stelle startete, fehlerfrei blieb und den Niederländer IJsbrand Chardon, der zwei Abwürfe hatte, überholte. Zum Australier gesellten sich der Belgier Dries Degrieck als Führender sowie Bram Chardon (NED), der mit einem Ballabwurf noch hinter Exell fiel.

Im Drive-off eröffnete der Niederländer und musste sogleich im ersten «Festen» einen Abwurf notieren lassen – seine Gesamtzeit: 289.69 Sekunden. Exell, mit dem immer zu rechnen ist, griff an, doch auch er blieb nicht fehlerfrei. Im Gegenteil: Mit drei Bällen und einer Gesamtzeit von 294.33 rangierte er sich hinter Chardon ein. Damit wurde der Weg frei für den Belgier Degrieck. Er riskierte, blieb aber kontrolliert. Bei der Zwischenzeit führte er mit über acht Sekunden, doch gleich danach gab es ein Ball… doch noch Nervenflattern beim Belgier? Nein, er blieb souverän und siegte mit einer Gesamtzeit von 283.67 Sekunden.

 

 

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