Nach der zweiten von drei Wertungsprüfungen am Weltcupfinal der Springreiter in Fort Worth, Texas (USA) bleibt der US-Amerikaner Kent Farrington mit einem erneuten Sieg in Führung. Steve Guerdat konnte sich für das Stechen qualifizieren und rückt in der Zwischenrangliste auf den zweiten Platz vor, gefolgt vom Franzosen Kevin Staut.
Der Mexikaner Anderson Lima setzte in der Dickies Arena, die heute besser gefüllt war als noch gestern, einen Kurs mit 13 Hindernissen und 17 Efforts. Sieben der 34 gestarteten Paare schafften den Einzug in die Barrage. Leider nicht mit dabei, Martin Fuchs. Der Zürcher hatte im Sattel von Lorde (Besitzer: Laura Connolly, Adolfo Juri und Karin Bühler) erneut Pech. Wie schon in der ersten Wertungsprüfung musste er sich einen Abwurf notieren lassen. Und wieder war es nur eine ganz kleine Touche an einem luftigen Steilsprung, die den Fehler verursachte.
Den Aufstieg in die Entscheidung glückte dann Steve Guerdat mit Albführen’s Iashin Sitte (Hofgut Albführen GmbH und Steve Guerdat) und einer tollen Blankorunde. In der Barrage musste sich der Jurassier dann einen Fehler an Sprung Nummer zwei, einer Stationata, ankreiden lassen. In der Tageswertung belegte er damit mit dem schnellsten «Vierer» im Stechen den fünften Platz. Gewonnen wurde die Prüfung wie schon gestern von Kent Farrington. Er setzte nicht auf Toulayna, sondern startete in dieser Prüfung mit der zwölfjährigen Stute Greya. Damit blieb er im Gesamtklassement in Führung. In der Tageswertung auf den zweiten Platz kam der Japaner Eiken Sato mit Chadellano, gefolgt vom Franzosen Kevin Staut mit Visconti du Telman.
Bei den ersten beiden Wertungsprüfungen wurden jeweils Rangpunkte vergeben, die nun das Zwischenergebnis vor dem alles entscheidenden Final am Sonntagabend ergaben. In diesem führt Farrington mit blankem Konto. Steve Guerdat rückte vom dritten auf den zweiten Platz vor. Er geht nun mit einem Handicap von vier Strafpunkten in die Entscheidung vom Sonntag. Hinter ihm folgt Kevin Staut (6), Eiken Sato (7), Daniel Deusser (GER, 7), Rene Dittmer (GER, 8) und Abdel Saïd (BEL, 8) auf den weiteren Plätzen. Martin Fuchs, der in der Tageswertung trotz nur einem Abwurf Rang 20 erreichte, liegt mit 17 Strafpunkten an 16. Position. Für ihn wird es sehr schwierig, sich noch nach vorne zu orientieren.
Die finale Entscheidung um den Titel des inoffiziellen Hallenweltmeisters beginnt am Sonntag um 19 Uhr Schweizer Zeit, der zweite Umgang dann um 21 Uhr, live zu sehen auf srf.ch/sport.
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