Das französische Team mit Olivier Perreau (Dorai d’Aiguilly), Nicolas Sers (Eleven de Riverland), Jeanne Sadran (Dexter de Kerglenn) und Simon Delestre (Golden Boy DK) siegt zum Auftakt der Longines League of Nations in Abu Dhabi (UAE) mit total acht Strafpunkten. Rang zwei geht an Deutschland mit zwölf Punkten gefolgt von Brasilien mit ebenfalls zwölf, aber der schlechteren Gesamtzeit. Die Schweiz belegt mit 16 Zählern den vierten Platz.
Im Quartett von Equipenchef Peter van der Waaij eröffnete Barbara Schnieper mit Canice (Besitzer: Martin Hauser) als zweite Starterin den mit 700'000 Euro dotierten Nationenpreis aus Schweizer Sicht. Leider gab es gleich zwei Abwürfe. Besser machten es «Rookie of the year» Jason Smith und Picobello van’t Roosakker (Marc Buhofer, Silver Moon Sport Horses), die gleich eine souveräne Blankorunde in den Sand zauberten. Youngster Gaëtan Joliat doppelte mit Just Special VK (Olivier De Coulon) gleich nach. Damit lag die Schweiz «virtuell» in Führung. Die gute Ausgangslage nicht ausnutzen konnte dann Schlussreiter Romain Duguet, der auf Hunger Games du Champ du Bois (Romain Duguet, Clemence Baudoux) setzte und wie Schnieper acht Punkte verzeichnete. Damit qualifizierte man sich an fünfter Stelle für den zweiten Umgang. Nicht mehr mit dabei: Italien, Belgien und die Niederlande.
In der Reprise musste Duguet «auf die Bank». Schnieper meisterte die beiden Sprünge, wo die Fehler in Runde eins passierten, nun ohne Probleme. Leider fiel dann die Stange am letzten Hindernis. Smith konnte den erhofften Doppelnuller nicht abliefern, ihn erwischte es beim Aussprung aus der zweifachen Kombination. Blieb noch Joliat: Der erst 20-Jährige blieb absolut cool und konnte einen perfekten Doppelnuller verbuchen, über den er sich riesig freute. Ein toller Abschluss für das Schweizer Nationenpreisteam.
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