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Toller Vierter im GP von Rotterdam: Martin Fuchs auf Fortjump du Beaumenil. Foto: Leanjo de Koster
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Maher siegt – Fuchs und Smith stark

21.06.2026 17:24
von  Florian Brauchli //

Ben Maher siegt im Grossen Preis des CSIO5* Rotterdam (NED) vor Luke Dee (NZL) und Willem Greve (NED). Martin Fuchs und Jason Smith verpassten das Podest knapp und belegten die Ränge vier und sechs.

 

Elf Paare kämpften im Stechen über 160 Zentimeter um den Sieg, darunter gleich zwei Schweizer. Jason Smith eröffnete mit Picobello van’t Roosakker die Entscheidung. Der gebürtige Schotte wendete schön eng und kam in 44.41 Sekunden erneut fehlerfrei ins Ziel. Was zeitlich möglich ist, zeigte gleich anschliessend Nina Mallevaey. Die Französin gab mit Destine to be Vollgas und war fast zwei Sekunden schneller als der Schweizer – allerdings riskierte sie auf den Schlusssteil etwas zu viel und die Stange fiel. Willem Greve dosierte mit Grandorado etwas besser und der Niederländer blieb makellos und übernahm mit einer halben Sekunde Vorsprung die Führung. Katherine A. Dinan (USA) wählte mit Out of the Blue die Sicherheitsvariante und war über zehn Sekunden langsamer als Greve. Richard Vogel riskierte dann wieder, aber Deutsche musste sich mit Cloudio um 23 Hundertstel geschlagen geben, reihte sich aber direkt vor Smith ein. Eine perfekte, enge Runde gelang Ben Maher. Der Brite war bereits nach 42.98 Sekunden im Ziel – und beinahe die Geweissheit, dass es nicht mehr schneller geht. Dies wollte Martin Fuchs widerlegen. Im Sattel von Fortjump du Beaumenil in dessen erst zweiten Fünfstern-GP griff er an, allerdings musste der Zürcher etwas mehr Weg in Kauf nehmen. Am Ende fehlte über eine Sekunde – 44.04 bedeuteten Rang drei. Blieb noch Luke Dee – der Neuseeländer ging «all in», hatte mit Gangster WW bei der Zwischenzeit allerdings schon einiges an Rückstand. Mit einer superengen Wendung auf den Steilsprung konnte er wieder etwas gut machen und am Ende kam er Maher nochmals sehr nahe. Es fehlten nur gerade 16 Hundertstel, er freute sich aber riesig über Rang zwei. Er warf damit Fuchs noch vom Podest. Fuchs und Smith belegten die tollen Plätze vier und sechs.

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