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Podest Grand Slam Grand Prix (v.l.): Steve Guerdat (2.), Marcus Ehning (GER, 1.) und Darragh Kenny (IRL, 3.). Foto: Screenshot CHIG-TV
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Marcus Ehning siegt im Grand Slam Grand Prix – Guerdat Zweiter

09.12.2018 16:48
von  Sascha P. Dubach //

Ein äusserst spannendes Stechen entschied über den Grand Prix des CHI Genf. Der Deutsche Marcus Ehning zeigte mit Prét à Tout eine fantastische und vor allem schnelle Barrage, er punktete bei den langen Galoppaden. Damit gewann der 44-Jährige nicht nur das Siegpreisgeld von 400'000 Franken, er konnte sich auch als Sieger des GP von Aachen in diesem Sommer den Grand-Slam-Bonus von 250'000 Euro (zwei Siege, nicht in Serie) gutschreiben lassen.

Der einzige Schweizer im Stechen, Steve Guerdat mit Albführen’s Bianca, versuchte alles, um die Zeit von Ehning zu knacken. Der Jurassier griff an, hatte aber in den entscheidenden Galoppstrecken etwas Zeit liegen gelassen. 0.4 Sekunden trennten ihn am Schluss vom Sieg – ärgerlich. Dritter wurde der Ire Darragh Kenny im Sattel von Balou du Reventon.

Zudem blieben noch Pieter Devos (BEL) mit Espoir und Harrie Smolders (NED) mit Don ohne Abwurf in der Barrage.

Elf Paare schafften den insgesamt den Aufstieg in die Barrage des mit 1,2 Millionen Franken dotierten Grand Prix im Rahmen des Rolex Grand Slam. Und total sieben Schweizer Paare versuchten sich mit einer makellosen Initialrunde sich dafür zu empfehlen.

Als erste musste Barbara Schnieper mit Cicero F die anspruchsvolle Aufgabe mit 14 Hindernissen und 17 Sprüngen, gebaut von Louis Konickx (NED) und Gérard Lachat (SUI), angehen. Und die Solothurnerin zeigte eine famose Runde, musste sich lediglich einen Abwurf an einem in Weiss gehaltenen Oxer notieren lassen. «Cicero ist super gesprungen, ich hatte ein tolles Gefühl und bin ganz zufrieden.» Nach ihr konnte auch Nadja Peter Steiner im Sattel von Saura de Fondcombe überzeugen. Ihr wurde aber der letzte Sprung zum Verhängnis. «Saura hat super gekämpft. Schade hat es nicht ganz geklappt, ich bin aber trotzdem zufrieden.» Ebenfalls mit nur einem Abwurf verliess Martin Fuchs mit Clooney die Arena. Den Zürcher erwischte es bereits am zweiten Sprung, einem Oxer. «Ich bin vielleicht ein ganz kleines bisschen zu dicht gewesen. Für mich eine herbe Enttäuschung, ich hatte Grosses vor in Genf.»

Die Schweizer beendeten auf den Rängen 14 (Fuchs), 19 (Schnieper), 23 (Peter Steiner) sowie 26 (Schweizermeister Bryan Balsiger mit zwei Abwürfen) und 30 (Elian Baumann, ebenfalls acht Punkte). Pius Schwizer musste aufgeben.

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