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Der Real Club de Polo in Barcelona ist Gastgeber des Nationenpreisfinals. Foto: Dirk Caremans
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Nationenpreisfinal: Mission Olympiaticket

28.09.2022 15:46
von  Sascha P. Dubach //

Ab morgen, Donnerstag, findet in Barcelona der Final der FEI-Nationenpreisserie statt. Dieser erhält zusätzliche Brisanz, kann sich doch die beste noch nicht qualifizierte Nation ein Ticket für die Olympischen Spiele Paris 2024 sichern. Das ist auch das erklärte Ziel der Schweizer Equipe.

Die Erinnerungen an den vergangenen Final in Barcelona haben die Schweizer Reiter vermutlich schon lange verdrängt. Nur mit Mühe und Not schaffte man es, den Ligaerhalt in der Europa Division 1 zu sichern. Mit Rang zwölf verpasste man den A-Final (Top 8) und wurde im B-Final dann Zweitletzter.

Der diesjährige Final auf dem Gelände des «Real Club de Polo» bestreiten 14 Nationen. Am Donnerstag (ab 14 Uhr) ist der erste Umgang, der über den A- oder B-Final entscheidet. Es sind wiederum die acht besten Equipen, die dann am Sonntagnachmittag (ab 15 Uhr) um die Krone der Nationenpreisserie kämpfen. Die restlichen Teams starten am Samstag im sogenannten «Challenge-Cup» (ab 21 Uhr).

Zweite von vier Chancen 

Exakt viermal hat das Schweizer Team von Equipenchef Michel Sorg, das mit Martin Fuchs, Steve Guerdat, Niklaus Rutschi, Edouard Schmitz und Pius Schwizer antreten wird, insgesamt die Möglichkeit, sich für die Olympischen Spiele 2024 in Paris zu qualifizieren. Das erste Ticket an der WM in Herning verpasste man, nun folgt der Nationenpreisfinal, wo genau ein einziges Olympiaticket vergeben wird. «Wir wollen es natürlich schon in diesem Jahr schaffen, uns zu qualifizieren», meint Sorg. Weitere Möglichkeiten gibt es 2023 an der EM (3 Tickets) und wiederum am Nationenpreisfinal (1 Ticket).

Nimmt man die bereits qualifizierten Nationen Frankreich, Grossbritannien, Deutschland, Irland, Niederlande und Schweden weg, kämpft die Schweiz noch gegen Argentinien, Belgien, Brasilien, Kanada, Spanien und Norwegen darum, in zwei Jahren vor der Kulisse des Schlosses Versailles um olympische Medaillen zu reiten. «Keine leichte Aufgabe, vor allem Belgien und Brasilien sind mit einer starken Equipe vertreten. Wir haben ein starkes Team und nach dem misslungenen Auftritt im vergangenen Jahr noch einiges wiedergutzumachen», meint der Equipenchef.

Die Schweiz hat die Startnummer 8 und tritt in folgender Besetzung und Reihenfolge an:

1) Edouard Schmitz mit Quno
2) Pius Schwizer mit Vancouver de Lanlore
3) Niklaus Rutschi mit Cardano CH
4) Martin Fuchs mit Conner Jei

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