Das Team von Equipenchef Peter van der Waaij eroberte beim CSIO5* in Dublin (IRL) im Nationenpreis mit acht Zählern den tollen dritten Platz. Siegreich war das US-Quartett mit Karl Cook (Caracole de la Roque), Paris Sellon (Chad Blue PS), Natalie Dean (Mr. Boombastic) und Laura Kraut (Baloutinue), die mit blankem Konto abschlossen. Zweite wurden die Iren mit vier Strafpunkten.
Der Auftakt für das Schweizer Team gelang bestens, denn Janika Sprunger konnte mit Orelie bei ihrem ersten Nationenpreiseinsatz in diesem Jahr gleich eine Blankorunde in die Rasenarena zaubern. Romain Duguet und Hunger Games du Champ du Bois musste zwei Abwürfe akzeptieren, während Barbara Schnieper und Canice an der Mauer scheiterten. Bei Schlussreiter Steve Guerdat – der einzige WM-Teilnehmer dieses Quartetts – gab es mit Albführen’s Iashin Sitte hier und dort eine Touche, die Stangen blieben aber alle oben. Damit belegte die Schweiz nach dem ersten Umgang mit vier Punkten hinter Irland und USA mit null Zählern sowie Grossbritannien mit deren zwei den vierten Zwischenrang.
In der Reprise des mit zwölf Hindernissen ausgestatteten 160er-Kurses konnte Sprunger dann nicht mehr an die erste tolle Runde anknüpfen. Die Triplebarre und der Steil nach einer engen Linkswendung wurde ihr zum Verhängnis. Duguet konnte sich mit nur einem Abwurf am Einsprung der Zweifachen verbessern – genauso wie Schnieper. Die Solothurnerin blieb nämlich ohne Abwurf und lieferte einen tollen Nuller. Und auch das Konto von Schlussreiter Guerdat blieb blank – er zauberte vor seinem WM-Einsatz (dann jedoch mit Dynamix de Bélhème) einen tollen Doppelnuller.
Die Schweiz überholte auf der Ziellinie noch Grossbritannien und konnte den dritten Podestplatz vor den abschliessenden zwei Reitern sichern. USA und Irland blieben bis zu ihren Schlussreitern auf blankem Konto. Laura Kraut (Baloutinue) sicherte mit einem Nuller die Führung für die USA und setzte den letzten Reiter Cian O’Connor vor Heimpublikum mächtig unter Druck. Stechen oder zweiter Platz? Es wurde der zweite Platz, da Kentucky TN die Stange des mittleren Elementes der Dreifachen zu Boden warf. Damit siegte die USA vor Irland und der Schweiz.
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