Genau zehn Paare kämpften im Stechen um den Sieg. Acht blieben im über 145 Zentimeter hohen Kurs ebenfalls ohne Abwurf, verpassten aber die erlaubte Zeit von 80 Sekunden. Am knappsten scheiterte Elian Baumann, der Berner war auf Jour de Fête del Cabanon 13 Hundertstel zu langsam und wurde so Elfter.
Anthony Bourquard eröffnete die Barrage im Sattel von Ecuador de la Cense. Der Jurassier musste sich in der schnellen Zeit von 36.08 Sekunden einen Abwurf notieren lassen. Besser machte es Hans-Dieter Dreher. Der Deutsche blieb in 36.47 Sekunden fehlerfrei. Nachdem Franck Goubard mit Liberty ebenfalls mit vier Punkten ins Ziel kam, blieb Evelyne Bussmann fehlerfrei. Die Bernerin musste sich auf Bonheur des Pres aber rund eineinhalb Sekunden geschlagen geben. Dann griff «Speedqueen» Barbara Schnieper an und machte ihrem Spitznamen einmal mehr alle Ehre. Im Sattel der Schweizerstute Judy KM raste sie fehlerfrei in 34.52 Sekunden ins Ziel. Auch Lou Puch gab Gas, die junge Zürcherin reihte sich mit Leave the Light on auf Platz zwei ein (36.11). An Schniepers Bestzeit gab es derweil nichts zu rütteln. Alain Jufer (Dark Grey MM), Janick Widmer (Nevado del Ruiz) und Arnaud Martin (FRA, Zambo Z) patzten allesamt. Schlussreiter Thibaut Keller war auf Happy Girl T zwar schnell unterwegs, aber auch sie mussten sich um eineinhalb Sekunden geschlagen geben und wurden vor Puch Zweite. Schnieper indes holte sich ihren «Titel» zurück. 2023 gewann sie ebenfalls auf Judy KM CH im GP des «Zurich Equestrian Masters».
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