Die Schweizer CC-Reiter sind dem Sieg beim Heimnationenpreis von Avenches nach dem Crossein grosses Stück näher gekommen. Das Team von Equipenchef Dominik Burger führt mit 92,4 Punkten deutlich vor Deutschland (129,7) und Frankreich (159,7).
Nach der Dressur lagen die Schweizer bereits in Front. Im über dreieinhalb Kilometer langen Gelände mit 23 Hindernissen brillierten die Reitgenossen. Robin Godel eröffnete mit Grandeur de Lully CH und kam ohne Vorkommnisse nur 15 Sekunden zu langsam ins Ziel. Gar eine Blankorunde zeigten Mélody Johner und Erin, die als einzige innerhalb der erlaubten Zeit blieben. Ebenfalls schnell und ohne Vorkommnisse waren Nadja Minder und Top Job's Jalisco unterwegs. Die Zürcherin verpasste die Idealzeit nur um sechs Sekunden. Schlussreiter Felix Vogg und sein Routinier Colero standen ihren Teamkollegen in nichts nach. Ganz ganz sicher und zügig absolvierten sie alle Aufgaben und mussten sich nur 3,6 Punkte (9 Sekunden) für Zeitüberschreitung notieren lassen. «Es ist fantastisch, wie cool und überlegt die Reiter das Cross bewältigt haben, extrem beeindruckend», freute sich Equipenchef Burger. So eifach, wie es die Schweiz haben aussehen lassen, war es aber nicht. Zahlreiche Reiter hatten nicht nur mit der eng bemessenen Zeit Mühe.
In der Einzelwertung konnte Mélody Johner mit 29 Punkten die Führung übernehmen vor Vogg mit Cartania (31,1) und Colero (31,2) sowie Minder (32,2). In der SM-Wertung führt Johner vor Vogg/Colero und Minder.
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