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Titelverteidigung: Die Schweiz mit (v. l.) Equipenchef Dominik Burger, Robin Godel, Nadja Minder, Mélody Johner und Felix Vogg gewinnt den Hemnationenpreis von Avenches.
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Schweiz gelingt Titelverteidigung – Vogg Schweizermeister

27.07.2025 14:19
von  Florian Brauchli //

Die Schweiz gewinnt wie schon im Vorjahr den Heimnationenpreis im IENA Avenches. Das Team von Equipenchef Dominik Burger feiert dabei einen Start-Ziel-Sieg. Rang zwei sichert sich Deutschland vor Frankreich. In der Einzelwertung triumphiert Felix Vogg gleich mit zwei Pferden. Gold in der Schweizer Meisterschaft Elite holt sich Vogg vor Nadja Minder und Mélody Johner.

Bereits nach der Dressur lag das Schweizer Team, etwas überraschend, in Führung. Felix Vogg (Colero), Mélody Johner (Erin), Nadja Minder (Top Job’s Jalisco) und Robin Godel (Grandeur de Lully CH) totalisierten lediglich 86,4 Punkte. Im Cross konnten sie diese Führung deutlich ausbauen. Johner zeigte dabei die einzige Nullrunden in der erlaubten Zeit. Im abschliessenden Springen liess sich das Heimteam den Sieg nicht mehr nehmen und gewann mit 41.3 Punkten Vorsprung auf die Konkurrenz.

In der Einzelwertung war es deutlich spannender. Mit dem Geländenuller brachte sich Johner in die Pole Position, allerdings lagen Vogg mit Colero und Cartania sowie Minder weniger als einen Stangenfehler hinter der Waadtländerin zurück. Vogg startete mit Colero als erster Sieganwärter und er blieb souverän fehlerfrei. Damit stieg der Druck auf Johner, die nun fehlerfrei bleiben musste, um sich Platz eins zu sichern. Ebenfalls makellos blieb Nadja Minder, die sich mit 32,2 Punkten direkt hinter Vogg einreihte. Dieser zeigte dann auch mit Cartania eine traumhaft sichere Nullrunde, womit er nun die Plätze eins (Cartania) und zwei (Colero) innehatte. Alles hing nun an Mélody Johner und Erin – aber bereits bei grünweissen Steil nach der zweifachen Kombination fiel die Stange und aus war der Traum vom Sieg. Mit acht Punkten fiel sie in der Einzelwertung auf Rang fünf zurück. Das Springen wurde überschattet vom schweren Sturz der jungen Türkin Kumru Say, die nach langer Behandlung mit dem Krankenwagen für weitere Abklärungen ins Spital gefahren werden musste.

Integriert in das kurze CCIO4* war erneut auch die Schweizer Meisterschaft der Elite. Durch die beiden Abwürfe von Johner verpasste die Waadtländerin auch hier den langersehnten Titel. Diesen schnappte sich zum achten Mal in seiner Karriere Felix Vogg mit Colero (31,2). Silber gewann Minder (32,2), Johner holte wie schon 2024 Bronze (37,0).

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