Beim CSIO3* in Bratislava (SVK) auf der Anlage von Samorin konnte das Schweizer Team im Nationenpreis der EEF-Serie (Region Zentral) in der Besetzung Martin Fuchs, Barbara Schnieper, Anthony Bourquard und Gaëtan Joliat mit blankem Konto in eine Zweierbarrage gegen Ungarn den Sieg holen. Damit qualifizierte sich die Equipe von Teamchef Peter van der Waaij nach dem zweiten Platz in Mannheim ohne Probleme für den Halbfinal in Budapest. Die Niederlande belegten zuvor schon mit acht Punkten den dritten Platz.
Der Kurs über 150 Zentimeter bereitete den Schweizer Reitern offenbar keine Mühe. Im ersten Umgang blieben die ersten drei Reiter ohne Abwurf, damit musste Joliat noch nicht einmal mehr antreten. Gemeinsam mit der Slowakei, Ungarn und den Niederlanden übernahm man nach dem ersten Umgang mit blankem Konto die Führung.
In der Reprise – erneut offen für alle elf Nationen – zeigte Fuchs mit dem Franzosenwallach Fortjump du Beaumenil im Besitz von Tina Pol erneut eine makellose Runde. Schnieper und die Westfalenstute Canice (Martin Hauser) zogen ebenfalls mit einer Blankorunde nach. Bourquard, der auf Everest d’Ellipse (Esther Steiger) setzte, konnte mit einem Nuller die Schweiz an der Spitze etablieren, was ihm perfekt gelang.
Zu diesem Zeitpunkt – nach drei von vier Reitern – konnten die Slowaken und die Niederländer nicht mehr siegen. Einzig Ungarn zog (mit Streichresultat) mit den Schweizern gleich. Da Ungarns Schlussreiter Peter Szuhai (Casino Royal Z) ebenfalls ohne Abwurf blieb, musste ein Stechen entscheiden. Der letzte Schweizer Reiter Joliat mit Chelsea Z (Olivier de Coulon) verzichtete in der Reprise erneut, musste dann aber in der Barrage antreten. Der Ungare Vince Jarmy legte mit JB Koronaor mit fehlerfreien 36.59 Sekunden vor. Der «frische» Joliat liess sich danach nicht zweimal bitten. Er blieb ebenfalls ohne Abwurf und sicherte in 33.44 Sekunden seinem Team den Sieg.
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Beim zeitgleich ausgetragenen Nationenpreis im Rahmen des CSIO4* in Sopot (POL) gewann Belgien vor Italien und Irland. Die Schweiz war nicht vertreten.
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