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Bester Schweizer in der Dressur: Robin Godel auf Grandeur de Lully CH. Foto: Dirk Caremans
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Schweiz nach Dressur auf Kurs

16.09.2022 17:22
von  Florian Brauchli //

Die Schweiz liegt an der Weltmeisterschaft der Vielseitigkeitsreiter in Pratoni (ITA) nach der Dressur mit 90,1 Punkten auf Platz neun, nur knapp hinter einem Rang, der die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2024 in Paris bedeuten würde. In Führung liegen Grossbritannien vor Deutschland und den USA sowie im Einzel Michael Jung (GER).

Nachdem an Tag eins die beiden Damen Nadja Minder auf Toblerone (31,8) und Mélody Johner mit Toubleu de Rueire (35,9) einen guten Start hinlegten, konnten die beiden Männer des Teams nachziehen. Robin Godel und sein Schweizerwallach Grandeur de Lully präsentierten sich sehr sicher und harmonisch. Das fehlerlose Programm mit Highlights im Halt und im starken Galopp wurde mit 73,21 Prozzent bewertet, was 26,8 Punkten entspricht. Von Felix Vogg und seiner Holsteinerstute Cartania hätte man sich einen ebenso fehlerfreien Vortrag gewünscht. Doch leider galoppierte die Stute gleich nach dem Start an und danach schlichen sich weitere Unsauberkeiten ein. So musste sich Vogg am Ende mit einem Resultat von 68.46 Prozent (31,5) zufriedengeben. «Ich bin etwas enttäuscht, das können wir besser. Aber Cartania ist eine Kämpferin im Gelände, das eine grosse Herausforderung wird», so Vogg. Das Team von Equipenchef Dominik Burger geht somit mit 90,1 Punkten ins schwere Gelände vom Samstag. Dieser zeigte sich zufrieden: «Alle Paare haben ihr Potenzial abgerufen. Wir sind zurfrieden mit dem 70-Prozent-Durchschnitt. So ein Position nach der Dressur kannten wir vor ein paar Jahren gar nicht.»

In Führung liegen die Favoriten aus Grossbritannien (69,2) vor Deutschland (76,1) und den USA (76,6). Im Einzel führt Michael Jung mit Chipmunk (18,8) vor Laura Collett (GBR) auf London (19,3) und Yasmin Ingham (GBR) auf Banzai du Loir (22,0). Die Schweizer Klassierungen: 20. Robin Godel (26,8), 40. Felix Vogg (31,5), 44. Nadja Minder (31,8), 73. Mélody Johner (35,9) und 74. Patrick Rüegg (Einzelreiter) auf Fifty Fifty (36,2).

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