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Steve Guerdat mit Bianca. Foto: Hippo Foto Team
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«Switzerland first»: Schweiz und Guerdat in Führung

19.09.2018 23:11
von  Florian Brauchli //

Perfekter Auftakt für die Schweizer Springreiter. Das Team mit Janika Sprunger, Werner Muff, Martin Fuchs und Steve Guerdat liegt nach dem Jagdspringen in Führung (2.64 Punkte), gefolgt von den Niederlanden (4.35) und Brasilien (6.42). Ebenfalls an der Spitze liegt Steve Guerdat mit Bianca im Einzelklassement, vor Pedro Veniss (BRA) und Rowan Willis (AUS). Fuchs ist fünfter, Sprunger belegt Rang 16. 

Der Auftakt in die Weltmeisterschaften von Tryon (USA) gelang den Schweizern ausgezeichnet. Startreiterin Janika Sprunger und ihr Niederländerhengst Bacardi legten im Jagdspringen flott los und konnten das Tempo sogar noch steigern. Dabei blieb das Paar trotzdem absolut sicher. Die Zeit stoppte bei 80.26 Sekunden, was zu diesem Zeitpunkt Rang drei bedeutete. Am Ende des Tages war es Platz 16. «Ich bin sehr zufrieden. Schnelligkeit ist normalerweise nicht unsere grosse Stärke, aber das Vertrauen des Teams in mich war gross und das gab mir einen richtigen ‚Boost‘». Einen kleinen Dämpfer gab es in der Folge durch Werner Muff und seinen Niederländerwallach Daimler. Das Paar wirkte etwas wild und liess sich beim ersten Fehler in der ersten der drei zweifachen Kombinationen durch einen nahe postierten Kameramann ablenken. Auch in der dritten Zweifachen «produzierte« der Seuzacher einen Abwurf. «Da hatte ich einfach zu wenig Spannung, darum wurde er etwas flach«, analysierte er. Inklusive der beiden Stangenfehler lag die Zeit bei Muff bei 88.54 Sekunden, was das Streichergebnis des Schweizer Teams bedeutete.

Bei Martin Fuchs und Clooney lief dann aber wieder alles nach Plan. Zwar streckte der Westfale eines seiner Hinterbeine zwischen die Oxerstangen, glücklicherweise blieb aber alles oben. Der Rest der mit 17 Sprüngen gespickten Runde war nahezu perfekt. Jede Wendung gelang kurz und der Zürcher führte seinen Sportpartner perfekt an die Hindernisse heran. Die Zeit stoppte bei 77.69 (Zwischenrang zwei), was zu Rang fünf reichte. «Ich bin super zufrieden, Clooney war toll. Ich war ungewöhnlich nervös, auch durch das lange Warten auf meinen Einsatz. Clooney ist sehr speziell aber ich habe volles Vertrauen in ihn», so Fuchs. Den Abschluss machte Steve Guerdat mit der Schwedenstute Bianca. Der Teamleader zeigt wie Sprunger und Fuchs eine nahezu perfekte Leistung. Die gewaltig springende Bianca touchierte keines der Hindernisse und der Olympiasieger von 2012 führte sie mit viel Übersicht und Klasse durch den Parcours. Am Ende blinkte die Eins auf der Anzeigetafel auf. Der Jurassier konnte den lange führenden Brasilianer Pedro Veniss mit Quabri de l’Isle noch abfangen. «Der Kurs passte von den Distanzen wirklich gut zu Bianca, deswegen musste ich nichts Verrücktes machen um schnell zu sein. Ich bin sehr zufrieden und hatte grossen Spass hier zu reiten.»
Guerdat führt mit 0.17 Punkten vor Veniss und dem Australier Rowan Willis (0.31). Fuchs als fünfter hat ebenfalls nur 0.68 Zähler Rückstand auf den Führenden. Sprunger geht mit 1.96 Punkten Rückstand in den Nationenpreis, welcher morgen Donnerstag (Runde eins) und Freitag (Runde zwei) stattfinden wird.

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