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Fuhr einen starken WM-Marathon: Marcel Luder. Foto: Brigitte Gfeller
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Schweizer Aufholjagd im WM-Marathon

23.08.2025 16:40
von  Florian Brauchli //

Dem Schweizer Team der Zweispännerfahrer ist an der WM in Beekbergen (NED) eine Aufholjagd im Marathon gelungen. Sie verbesserten sich von Platz elf nach der Dressur auf Rang sechs. An der Spitze liegt weiterhin Ungarn vor Deutschland und Grossbritannien. Im Einzel führt weiter Martin Hölle (HUN, 123,63). Bester Schweizer ist Bruno Meier auf Platz acht (151,77).

Marcel Luder eröffnete für die Schweiz mit Envita und Mooshof Laika. Der Aargauer zeigte eine starke Leistung. Zwar musste er in Hindernis zwei eine Volte fahren, was Zeit kostete und in Hindernis drei einen Ballabwurf in Kauf nehmen, aber die weiteren Hindernisse gelangen ihm sehr gut. In der Tageswertung landete er mit 97,15 Punkten auf dem guten fünften Platz. Auch Werner Ulrich kam nicht fehlerfrei durch. Mit Felino und Samito musste auch er in Hindernis 3 einen Ball akzeptieren. Mit 104,1 Punkten belegte er Platz 25. Sohn Stefan startete mit Bombardier und Sommerwind etwas wild, bereits im ersten Hindernis fand er nicht die Ideallinie und verlor wertvolle Zeit. Die weiteren Aufgaben gelangen ok bis gut, sodass er 101,52 Punkte (Platz 19) im Marathon totalisierte. Damit kam die Schweiz auf 310,50 Punkte, was in der WM-Wertung Platz sechs bedeutete. An der Spitze bauten die Ungaren ihre Führung deutlich aus. Mit 275,41 Punkten betrug die Differenz auf die Konkurrenz nun schon fast 20 Punkte. Auf die Medaillenränge fehlen der Schweiz rund 15 Punkte.

Tolle Marathonleistungen zeigten auch die beiden Brunos. Bruno Meier fuhr mit 97,00 Punkten auf Platz vier, Bruno Widmer belegte mit 97,97 Punkten Platz sechs. In der Einzelwertung konnten sich mehrere Schweizer gleich deutlich verbessern. Meier liegt auf dem hervorragenden achten Platz (151,77), Luder belegt Rang 13 (154,45) und Stefan Ulrich liegt auf Platz 15 (156,05). Eine Klasse für sich war einmal mehr Martin Hölle. Der Ungare, der seinen fünften WM-Titel in Folge anstrebt, fuhr in sechs Hindernissen in die Top fünf und führt in der Einzelwertung mit nur 123,63 Punkten deutlich vor Jacob Arnold (USA, 140,48) und Stan van Eijk (NED, 145,83). 

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