Suche
Janika Sprunger mit Bacardi VDL. Foto: CSIO Rom/M. Grassia
Previous Next
Nachrichten

Schweizer Ehrenplatz hinter Italien

25.05.2018 18:27
von  Florian Brauchli //

Die Schweiz hat beim Nationenpreis von Rom ex-aequo mit den USA Rang zwei belegt. Der Sieg ging wie schon im vergangenen Jahr an Gastgeber Italien. Die beste Schweizer Leistung zeigte Janika Sprunger auf Bacardi VDL mit zwei makellosen Runden.

Im ersten Durchgang lagen drei Mannschaften ohne Strafpunkte in Führung. Neben den Italienern und den USA auch die Schweiz. Janika Sprunger eröffnete auf dem Niederländerhengst Bacardi VDL perfekt. Der zwölfjährige Braune spielte mit den Hindernissen und kam locker fehlerfrei ins Ziel. Dasselbe gelang in der Folge auch Niklaus Rutschi mit dem CH-Pferd des Jahres 2017 Cardano und Arthur Gustavo da Silva auf dem zehnjährigen Belgierhengst Inonstop van't Voorhof. So musste Steve Guerdat mit Alamo nicht einmal zum ersten Durchgang antreten.

Die Reprise begann so wie der erste Umgang – Janika Sprunger und Bacardi blieben makellos. Einen Schreckmoment gab es, als die Baselbieterin gegen Ende des Parcours zur Wellenplanke hin den Hengst etwas lang zurückhielt. Doch im richtigen Moment gab sie ihn frei und er übersprang die Klippe souverän. Rutschi und Cardano CH konnten den Nuller nicht wiederholen, der Wallach touchierte mit der Vorhand den Aussprung der zweifachen Kombination etwas zu stark. Da Silva und Inonstop mussten ebenfalls vier Fehlerpunkte in Kauf nehmen. Sie scheiterten am mittleren Element der dreifachen Kombination. Bei den Italienern ritt Luca Marziani mit Tokyo du Soleil ebenfalls doppelnull. Giulia Martinengo Marquet auf Verdine kam mit null und vier ins Ziel. Alles ausgeglichen – dann schien sich Italien einen entscheidenden Nachteil eingehandelt zu haben. Emanuele Gaudiano musste auf Caspar nach einem Refus unfreiwillig absteigen und schied aus.

Steve Guerdat ritt mit dem eleganten Rappwallach Alamo zuerst sehr sicher und souverän. Doch der Niederländer guckte etwas gar fest ins offene Wasser, so dass er viel zu hoch aber zu wenig weit sprang. Mit den vier Punkten totalisierte die Schweiz ein Ergebnis von acht Zählern. Dies schaffte auch die USA dank einer perfekten Runde von Schlussreiter Mclain Ward auf Azur. Italiens Schlussreiter Bruno Chimirri musste mit Tower Mouche null bleiben für den Sieg. Das Paar kämpfte heroisch bis zum Ende und schaffte tatsächlich den Nuller – unter tosendem Applaus der italienischen Fans. Trotz eines Ausfalles stand das beste Resultat von vier Fehlerpunkten und damit der Sieg fest. Hinter der Schweiz und den USA belegten Deutschland, Schweden und Kanada punktgleich Rang vier.

[...zurück]

Standpunkt

Erinnerungen an den CSI Vigo

von Max E. Ammann

Neben der Schweiz brauchten auch Spanien und Portugal mehrere Jahre, bevor sie sich für ein aktives Mitmachen im 1978 ins Leben gerufenen Weltcup der Springreiter entscheiden konnten. Im Falle der...

[weiter...]


PferdeWoche testen

Sie möchten die PferdeWoche erst einmal testen? Kein Problem mit einem Schnupper-Abo.

» Schnupper-Abonnement bestellen

Resultate-Archiv

Auf der Seite Resultate haben Sie Zugriff auf alle archivierten Resultate der gedruckten Ausgabe der PferdeWoche.

» zum Resultate-Archiv

Folgen Sie uns auf Twitter!

Die «PferdeWoche» auf Twitter mit attraktiven Tweets aus der Pferdewelt.

» Jetzt folgen auf @pferdewoche