Bei der ersten Durchführung des Longines EEF-Nationenpreisfinals auf Schweizer Boden durfte das Publikum den Sieg ihrer Heimequipe feiern.
Nach der ersten Runde des Nationenpreises hatte sich die Schweiz einen komfortablen Vorsprung erritten. Alain Jufer zeigte mit Dante MM die erste Nullrunde im gesamtem Starterfeld. Anthony Bourquard tat es ihm auf Everest d‘Ellipse gleich. Barbara Schnieper und Canice hatten keinen Abwurf, aber sie gehörten zu den vielen Paaren, die vier Punkte am Wasser kassierten. Der Jüngste im Team, Gaëtan Joliat, war bei seiner Premiere das Streichergebnis. Chelsea Z riss beide Elemente des Doppels und sprang am Wassergraben so hoch, dass die Weite nicht reichte. Mit jeweils zwölf Punkten lauerten Frankreich und Deutschland dahinter.
Der zweite Umlauf sorgte für Spannung. Schnieper musste sich acht Punkte notieren lassen (Planke und Schlussspung). Jufer hatte einen Abwurf an Nummer eins, Bourquard wurde der Einsprung der zweifachen Kombination zum Verhängnis. Frankreich dagegen startete eine Aufholjagd. Sara Brionne (Grand Duc du Paradiso), Robin Lesqueren (FBI d‘Ellipse) und Megane Moissonnier (Crooner Tame) blieben alle fehlerfrei. Da fielen die acht Punkte von Marie Demonte und Forban de Beliard nicht ins Gewicht. Joliat stand unter Druck, da er sich keinen Fehler erlauben durfte. Der Junge Reiter bewies Nerven aus Stahl und sicherte das Stechen. Deutschland wurde mit 20 Punkten Dritter. Brionne legte im Stechen vor und blieb ein drittes Mal an diesem Tag null. Joliat aber gab richtig Gas, nahm der Französin fast 1,5 Sekunden ab und liess das Publikum toben. Eine gelungene Premiere mit perfektem Abschluss für die Schweiz.
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