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Nationepreissieg für die Schweiz. Foto: Kim Lundin
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Schweizer Nationenpreissieg in Schweden

10.07.2026 17:45
von  Sascha P. Dubach //

Die Schweiz doppelt nach dem Sieg heute im EEF-Halbfinal in Samorin (SVK) nach und holt sich auch den Triumph im Nationenpreis von Falsterbo (SWE). Zweiter wurden die Belgier nach einem Stechen gegen die Schweiz. Den dritten Platz eroberten die USA.

Bei der letzten Sichtung vor der Selektion für die Weltmeisterschaft, nominierte Teamchef Peter van der Waaij die wohl designierte WM-Equipe für den Nationenpreis von Schweden in Falsterbo.

Der erste Umgang aus Schweizer Sicht ist schnell erklärt. Startreiter Steve Guerdat und Dynamix de Bélhème – null, Gaëtan Joliat und Just Special VK – null und auch Jason Smith mit Picobello van’t Roosakker – null. Damit musste Schlussreiter Martin Fuchs mit Lorde nicht einmal mehr antreten und die Schweiz lag zusammen mit Belgien und Schweden ohne Fehler in Führung. Dahinter lauerten die USA, Irland und Frankreich mit je vier Punkten.

In der Reprise, der mit 200'000 Euro dotierten Prüfung, bei der WM-Parcoursbauer Frank Rothenberger (GER) verantwortlich zeichnete, zeigte Guerdat noch einmal eine perfekte, fehlerfreie Runde. Nicht so Joliat. Der jüngste Teilnehmer im Feld musste beim mittleren Element der dreifachen Kombination ein Refus akzeptieren; im zweiten Anlauf wollte Just Special nicht einmal mehr die Dreifache in Angriff nehmen. Damit war klar, Fuchs muss noch in den Sattel steigen. Smith hielt die Schweiz mit einem ebenfalls famosen Doppelnuller nach drei von vier Reitern gemeinsam mit Belgien in Führung. Dahinter reihten sich die USA, Irland und Schweden mit acht Punkten (mit Berücksichtigung des Streichresultates) ein. Nun lag der Druck auf den Schlussreitern.

Belgiens «Letzter» Thibeau Spits legte mit Impress-K van’t Kattenheye Z mit einem erneuten Nuller vor. Maximaler Druck also für Fuchs. Eine Blankorunde würde ein Stechen erzwingen, nur ein Fehler und der mögliche Sieg ist weg. Die USA fixierte zuvor nach Fehlern bei Schweden und Irland schon einmal den dritten Podestplatz. Martin Fuchs hielt dem Druck stand, zeigte eine brillante Runde und erzwang damit die Barrage.

In dieser eröffnete Pieter Devos mit Primo DV für Belgien, dieser musste sich aber ein Refus am Steilsprung notieren lassen, danach war die Luft draussen und er totalisierte 13 Strafpunkte. Eine Steilvorlage für Fuchs. Dieser nahm es «gemütlich», blieb aber total fokussiert und holte mit nur drei Zeitstrafpunkten den Sieg für die Schweiz!

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