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Zeigte eine tolle Nuller im Final: Edouard Schmitz mit Quno. Foto: Dirk Caremans
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Schweizer Springreiter verpassen Olympiaqualifikation

02.10.2022 17:04
von  Sascha P. Dubach //

Die Springreiterequipe von Teamchef Michel Sorg mit Edouard Schmitz (Quno), Pius Schwizer (Vancouver de Lanlore), Martin Fuchs (Conner Jei) und Steve Guerdat (Venard de Cerisy) belegte im mit 1,25 Millionen Euro dotierten Nationenpreisfinal in Barcelona (ESP) den dritten Platz und verpasste damit das anvisierte Olympiaticket. Belgien, der einzige verbleibende direkte Konkurrent in dieser Prüfung, siegte und schnappte sich damit den Quotenplatz für Paris 2024. Zweiter wurde Frankreich.

Der erst 23-jährige Schmitz musste als zweiter Starter in die Arena und der Genfer legte mit einer tollen Blankorunde vor. «Das war meine beste Runde mit Quno bisher», freute er sich. Sein direkter Konkurrent, der Belgier Koen Vereecke, blieb ebenfalls ohne Abwurf. Schwizer, der in der Qualifikation am Donnerstag als einziger Schweizer fehlerfrei war, erwischte es an einem Steilsprung und auch die Weltnummer zwei Martin Fuchs blieb nicht ohne Abwurf. Beim Zürcher war es das zweitletzte Hindernis. Die Belgier patzten jedoch nur einmal und so übernahmen sie vor den jeweiligen Schlussreitern die Führung.

Steve Guerdat, der aus taktischen Gründen im Final Niklaus Rutschi ersetzte, musste also vorlegen, um noch ein mögliches Stechen zu erzwingen. Der Jurassier behielt die Nerven und zeigte eine makellose Runde. Nun lag es in der Hand des Belgiers Jérôme Guery auf Quel Homme de Hus. Mit nur einem Abwurf würde es eine Barrage geben, doch diesen Gefallen machte er den Schweizern nicht. «Wir sind auf dem Podest des Nationenpreisfinals. Das ist seit der Einführung 2013 unsere beste Platzierung und trotzdem nützt es nichts und wir sind enttäuscht. Belgien blieb makellos und hat es als Sieger verdient nach Paris zu fahren. Jetzt müssen wir eine Extrarunde über die EM einlegen, um uns noch zu qualifizierten», resümierte Teamchef Sorg.

Die nächste Chance für einen Quotenplatz für das Schweizer Team bietet sich nun an der Europameisterschaft 2023 in Mailand. Dort werden nochmals drei Plätze vergeben. Bisher qualifiziert sind: Gastgeber Frankreich, Belgien, Schweden, Niederlande, Grossbritannien, Irland und Deutschland.

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