In Leipzig (GER) – der neunten von 13 Qualifikationsstationen in der Weltcup-Westeuropaliga – konnte Steve Guerdat mit einer herausragenden Leistung mit Albführen’s Iashin Sitte die mit 205'000 Euro dotierten Prüfung gewinnen. Zweiter wurde der Franzose Simon Delestre mit Gatsby du Tillard gefolgt vom Einheimischen Gerrit Nieberg mit Ping Pong van de Lentamel.
Elf Paare absolvierten die Initialrunde von Frank Rothenberger (GER) gebaut ohne jeden Makel. So auch Steve Guerdat als fünfter Starter. Leider nicht in die Entscheidung kam der zweite Schweizer Starter Bryan Balsiger im Sattel von C-Mistral. Den Neuenburger erwischte es beim mittleren Element (Steil) der dreifachen Kombination – das bedeutete Rang 19.
Guerdat musste die Barrage, die vor allem auf lange Galoppaden ausgelegt war, eröffnen. Er ritt präzise, schnell und blieb in einer entscheidenden Wendung eng. Ohne Abwurf stoppte die Zeit bei 42.21 Sekunden. Sollte das reichen? Reihenweise scheiterten die Konkurrenten danach entweder durch Abwürfe oder an der Zeit. Eng wurde es noch einmal beim Schlussreiter Delestre, doch auch er kam nicht an Guerdats Zeit heran.
«Ich kann nicht glücklicher sein», meinte Guerdat kurz nach der Prüfung. Damit holte er sich das «Leipziger-Double», da er tags zuvor auch mit Is-Minka im Championat siegte.
Mit dem Sieg holte Guerdat weitere 20 Qualifikationspunkte und figuriert nun als bester Schweizer mit 29 Zählern an zehnter Position. In Führung liegt Basel-Sieger Richard Vogel (GER) mit 56 Punkten. Auf Rang 14 liegt Martin Fuchs (28) und auf 15 Alain Jufer (26).
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