Nach dem Marathon an der Einspänner-WM in München liegen die Schweizer sowohl im Einzel als auch im Team voll auf Goldkurs.
Mario Gandolfo, Elfter nach der Dressur, eröffnete mit Favela für das Schweizer Team. Dem Jurassier gelang eine Topfahrt, gehörte in fast allen Hindernissen zu den Schnellsten und konnte am Ende mit 81,28 Punkten über den Tagessieg jubeln. Nicht so gut lief es Michaël Barbey, der Freiburger musste sich zwei Ballabwürfe und einen «Verfahrer», notieren lassen. Mit 114,77 Punkten fiel er weit zurück. Stefan Ulrich fuhr sehr solid, ohne Fehler, aber auch nicht so schnell wie die Besten. Er klassierte sich auf Platz 18 (86,68) und konnte damit seine Gesamtführung verteidigen. Er liegt vor dem Kegelfahren mit 122,80 an der Spitze vor Gandolfo (128,93) und Cindy Benschop (NED, 130,68). Eine tolle Marathonfahrt gelang auch Andrea Bieri, die sich auf dem hervorragenden vierten Platz klassieren konnte und so in der Gesamtwertung einen grossen Sprung nach vorne machen konnte,
In der Teamwertung konnten Ulrich, Gandolfo und Barbey ihren Sieben-Punkte-Vorsprung verteidigen. Mit 247,20 Punkten führen sie vor den Niederlanden (254,39) und Frankreich (260,99). Auf einen Nicht-Medaillenplatz haben die Schweizer bereits über 22 Punkte Reserve.
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