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Bester Schweizer im Nationenpreis mit einem Doppelnuller: Steve Guerdat auf Venard de Cerisy.
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… und am Ende gewinnen die Deutschen

30.06.2022 23:10
von  Florian Brauchli //

Deutschland gewinnt den mit einer Million Euro dotierten Preis der Nationen von Aachen (GER). Das Heimteam siegte mit fünf Punkten vor Belgien und Grossbritannien mit je acht. Die Schweiz musste sich nach einem tollen Start mit Rang vier zufriedengeben. 

Nach dem ersten Umgang lag die Schweiz von Equipenchef Michel Sorg in Führung. Der Start gelang perfekt. Auftaktreiter Steve Guerdat lieferte auf Venard de Cerisy eine souveräne und sehr sichere Nullrunde ab. Bryan Balsiger tat es ihm gleich. Im Sattel von Dubai du Bois Pinchet nahm er zwar in der zweifachen Kombination etwas Glück in Anspruch, als die Stange stark wackelte, aber er kam ebenfalls makellos ins Ziel. Pius Schwizer und Vancouver de Lanlore gelang ebenfalls ein Ritt ohne Abwurf. An den Hindernissen blieben sie absolut makellos, aber leider waren sie winzige drei Hundertstel ausserhalb der erlaubten Zeit, was einen Strafpunkt bedeutete. So musste Schlussreiter Martin Fuchs doch noch in den Sattel von Conner Jei. Der Start gelang gut, doch beim Einsprung der Zweifachen sprang der Holsteiner etwas zu wenig weit und die Stange fiel. Die Weltnummer eins brach anschliessend seinen Ritt ab, da er das Ergebnis des Teams nicht mehr verbessern konnte. Die Schweiz lag zusammen mit Deutschland in Führung, gefolgt von Belgien und Grossbritannien mit vier Fehlerpunkten.

In der Reprise begann Guerdat erneut perfekt. Mit grosser Übersicht und Sicherheit lenkte er Venard durch den Parcours und erneut blieb das Duo makellos. Doch dann endeten die Parallelen zu Runde eins. Dubai unter Balsiger startete zwar gut, doch machte sich mit der Fortdauer der Runde etwas Müdigkeit bemerkbar. Nach dem Fehler an der Wellenplanke und dem Bidet-Steil kamen noch zwei weitere Abwürfe dazu. Schwizer war somit unter Druck, denn die Konkurrenz bracht jeweils zwei Nuller ins Ziel. Der Solothurner war gut unterwegs, doch wie Balsiger wurde auch ihm der Bidet-Steil zum Verhängnis. Zudem fiel beim mittleren Element der Dreifachen noch eine Stange und auch ein Zeitfehler kam erneut dazu. Damit war nicht nur der Sieg unmöglich geworden, sondern auch ein Podestplatz. Schlussreiter Fuchs und Conner gelang kein versöhnlicher Abschluss mit dem Fehler am offenen Wasser und beim Plankeneinsprung in die Dreifache. Mit 17 Punkten musste sich die Equipe mit dem undankbaren vierten Platz begnügen.

Der Sieg ging zum 29. Mal an die Heimnation aus Deutschland. Dieser stand bereits vor Schlussreiter André Thieme fest, sodass der Europameister, der auf Chakaria in der ersten Runde null blieb, gar nicht mehr antreten musste. Mit ihm im Team ritten Jana Warges auf Limbridge (1+4), Christian Kukuk mit Mumbai (8+0) und Janne Friederike Meyer-Zimmermann auf Messi van’t Ruytershof (0+0). Rang zwei sicherte sich Belgien mit acht Zählern, dank der schnelleren Gesamtzeit vor den punktgleichen Briten.  

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