Suche
Sieger im Basler Weltcupspringen: Richard Vogel auf United Touch S. Foto: Katja Stuppia
Previous Next
Nachrichten

Vogel siegt im Weltcup, Fuchs knapp neben dem Podest

11.01.2026 16:52
von  Florian Brauchli //

Richard Vogel siegt im Weltcupspringen von Basel in überlegener Manier vor Kim Emmen und Johan-Sebastian Gulliksen. Martin Fuchs verpasst als bester Schweizer das Podest nur knapp. Gaëtan Joliat wird toller Siebter.

Nur gerade sieben Paare absolvierten das äusserst anspruchsvolle und mit 332'000 Euro dotierte Weltcupspringen in der Basler St. Jakobshalle – gebaut von Gérard Lachat, Grégory Bodon und ihrem Team – ohne Fehler und kämpften so im Stechen um den Sieg. Knapp nicht in die Entscheidung schafften es Steve Guerdat (Albführen’s Iashin Sitte), Edouard Schmitz (Gamin van’t Naastveldhof), Dominik Fuhrer (Ghost) und Alain Jufer (Dante MM), die allesamt einen Abwurf zu verzeichnen hatten. Für Guerdat (Platz zwölf) gab es immerhin noch fünf Weltcupzähler, für Schmitz auf Platz 16 einen Punkt.

Donald Whitaker eröffnete die Barrage. Der Brite zeigte auf Millfield Colette eine angriffige Runde, musste sich aber zwei Abwürfe notieren lassen. Besser machte es Johan-Sebastian Gulliksen auf Harwich VDL. Das Paar kämpfte sich – wie schon im Normalparcours – zum Nuller. Seine Zeit von über 46 Sekunden war aber keine sehr hohe Messlatte. Kim Emmen, die GP-Siegerin vom Freitag, schaffte es mit Imagine locker, schneller ins Ziel. Was für ein Wochenende für die Niederländerin – doppelnull in beiden Grands Prix’. Martin Fuchs gelang auf L&L Lorde eine super Wendung von eins auf zwei, aber auch ihm wurde der Steilsprung nach der Zweifachen zum Verhängnis. Die Zeit von 40.43 Sekunden hätte zur Führung gereicht. Auch Titelverteidiger Julien Epaillard patzte – den Franzosen erwischte es mit Donatello d’Auge beim Aussprung aus der Kombination. Dann folgte Richard Vogel mit United Touch. Der deutsche Europameister liess seinen Hengst richtig vorwärtsgaloppieren, nahm aber vor dem grünen Steilsprung bewusst etwas Tempo raus. Danach lieferte er sein Meisterstück – die Wendung auf die «Käsemauer» nahm er enger als alle anderen und nahm allein mit dieser Kurve Emmen über zwei Sekunden ab. Vogel kam makellos ins Ziel und übernahm mit fast eineinhalb Sekunden Vorsprung die Führung. Diese münzte er in einen Sieg um, denn Schlussreiter Gaëtan Joliat musste sich mit Just Special VK ebenfalls in der Kombination einen Abwurf notieren lassen. Fehler Nummer zwei folgte wenig später und so musste der junge Jurassier etwas Lehrgeld zahlen und belegte Platz sieben.

[...zurück]

PferdeWoche testen

Sie möchten die PferdeWoche erst einmal testen? Kein Problem mit einem Schnupper-Abo.

» Schnupper-Abonnement bestellen

Resultate-Archiv

Auf der Seite Resultate haben Sie Zugriff auf alle archivierten Resultate der gedruckten Ausgabe der PferdeWoche.

» zum Resultate-Archiv