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Vorfreude auf den Longines CSIO St. Gallen

27.05.2025 13:32
von  Sascha P. Dubach //

Am Mittwoch wird auf dem Gründenmoos mit dem Longines CSIO St. Gallen das Schweizer Outdoor-Highlight des Jahres mit dem beliebten Kindernachmittag eröffnet. Es stehen vier Tage Springsport und Unterhaltung auf höchstem Niveau mit einer hervorragenden Besetzung und einem Preisgeld von knapp 1 Million Franken an. Auch das Wetter verspricht aktuell, sich von seiner guten Seite zu zeigen.

OK-Präsidentin Nayla Stössel schmunzelte an der Medienkonferenz vergangene Woche, wo sie mit Stolz den «restaurierten» Rasenplatz präsentierte, als sie zusätzlich meinte: «Eigentlich dürfte es von meiner Seite her ruhig regnen, damit wir zeigen können, dass der Boden nun wirklich in Topform ist.» Das grosse Naturstadion wird sich ab heute also von seiner besten Seite zeigen, wenn die besten Springreiter der Welt sich dem «Wettkampf der Nationen» stellen werden. Am Freitag findet ab 16.30 Uhr das erste grosse Highlight statt: der mit 250’000 Euro dotierte Land Rover Discovery Nationenpreis der Schweiz. Neun Equipen kämpfen um den Einzug in den zweiten Umgang, der noch den Top sechs vorbehalten ist. Equipenchef Peter van der Waaij hat dafür das folgende Quintett aufgeboten: Steve Guerdat, Martin Fuchs, Edouard Schmitz, Nadja Peter Steiner und als «Fünfter» ist Adrian Schmid hinzugekommen. Welche vier dann das Team bilden, wird wie immer erst am Vorabend entschieden.

Der neue Turnierleiter Kai Huttrop-Hage stellte das sportliche Programm vor. «Wir haben sechs internationale Prüfungen, davon zählen fünf für das Longines Ranking. Dazu der Youngstercup und die neu international ausgeschriebene U25-Tour.» Dotiert ist der diesjährige CSIO mit rund einer Million Euro. Der Sonntag ist als Longines Grand Prix Day angekündigt. Nebst den GPs in der Youngster- und U25-Tour findet dann natürlich mit dem Longines Grossen Preis der Schweiz – mit 500’000 Euro dotiert – das ganz grosse Highlight statt. Dort geht es um die Nachfolge von Martin Fuchs, der vor Jahresfrist diesen Sieg seinem Palmarès hinzufügen konnte. Streitig machen wollen es ihm unter anderem auch die weiteren Reiter aus den Top Ten der Welt, wie Ben Maher (GBR), Max Kühner (AUT) oder Richard Vogel (GER). Nicht zu vergessen Steve Guerdat, der vergangene Woche in Rom sein Comeback auf höchstem Niveau gab. «Mit Steve würde ich gerne gemeinsam in der Prüfung ‘Talente & Stars’ reiten», verriet Nachwuchsreiter und Lokalmatador Linus Hanselmann an der Medienkonferenz. Der Veterinärstudent aus dem Rheintal wird zudem in der U25-Tour gegen 18 Athleten aus acht Nationen antreten. Als Ziel formulierte er kurz und bündig: «Immer Null bleiben.»

Guerdat verzichtet auf Cupfinal

Ob Steve Guerdat bei der «Talente & Stars»-Prüfung teilnehmen wird, ist fraglich, denn er wird am Samstag seinen Titel im Les Trois Rois Schweizer Cupfinal nicht verteidigen. Am Rande des CSIO Rom meinte er: «Ich sollte nach meiner Rücken-OP noch nicht zu viel reiten, entsprechend konzentriere ich mich primär auf den Nationenpreis und den Grand Prix. In der Folgewoche steht ja dann auch noch der CSIO in La Baule an, deshalb habe ich entschieden, nicht im Cupfinal anzutreten.» Für den zweifachen Sieger wird nun Gaëtan Joliat in das erlauchte Zehnerfeld nachrücken. Der Final findet am Samstag ab 14.15 Uhr in zwei Umgängen statt.

 

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