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Weltcupsieger in Basel: Martin Fuchs und Clooney. Foto: Katja Stuppia
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Weltcupsieg: Fuchs wie ein alter Hase

13.01.2019 15:57
von  Florian Brauchli //

Martin Fuchs hat das erstmals ausgetragene Weltcupspringen von Basel gewonnen. Der WM-Silbermedaillengewinner von Tryon siegte auf Clooney im Stechen vor dem Niederländer Marc Houtzager und dem Belgier Pieter Devos.

Nur drei Reiter schafften es, den schwierigen, von Frank Rothenberger gebauten, Normalparcours fehlerfrei zu beenden. Marc Houtzager gelang dies mit Startnummer 22 als erstes, in der Folge dann auch Pieter Devos und Martin Fuchs. Houtzager eröffnete mit Calimero die Dreier-Barrage und zeigte gleich eine makellose Runde, die Zeit von 38.84 Sekunden war aber nicht das Ende der Fahnenstange. Dass es schneller geht, zeigte gleich im Anschluss Devos auf Apart. Allerdings erwischte es den Belgier am zweitletzten Sprung, der roten Stationata. Blieb nur noch Martin Fuchs auf Clooney. Der Zürcher teilte sich dem Angriff und die nötige Vorsicht richtig ein, führte den Westfalenwallach von Luigi Baleri zügig durch den Parcours und realisierte in 37.61 Sekunden die Siegerzeit.«Es gibt mir viel Vertrauen, weil ich weiss, dass ich auf einem der besten Pferde der Welt sitze. Ich hatte die perfekte Position im Stechen als Letzter. So konnte ich mein Stechen optimal planen und musste nicht volles Risiko gehen», so Fuchs.

Am knappsten an einem Einzug ins Stechen scheiterte von den Schweizer Nadja Peter Steiner. Die in Frankreich wohnhafte Amazone führte ihre Stute Saura de Fondcombe ohne Abwurf durch den Kurs, verlor aber zu Beginn ein bisschen zu viel Zeit, so dass sie nicht innerhalb der erlaubten Zeit blieb. Mit Rang sechs realisierte sie aber ein starkes Ergebnis. «Ich habe am Anfang den Rhythmus irgendwie nicht richtig gefunden, da war dann die erlaubte Zeit schon fast nicht mehr zu schaffen. Aber Saura hat sich so viel Mühe gegeben, der Wahnsinn, dass sie so schnell schon wieder so gut ist.» Ebenfalls in die besten Zehn schaffte es Steve Guerdat mit Venard de Cerisy. Er patzte am zweitletzten Hindernis, genau so wie nach ihm auch Pius Schwizer mit Cortney Coy, der Rang zwölf belegte. «Venard sprang abnormal gut, ich hätte nicht gedacht, dass ich so gut in der Zeit liege. Der Fehler geht klar auf meine Kappe», meinte Guerdat. «Cortney Cox war das erste Mal in einer so schweren Prüfung am Start. Der Fehler war Pech, aber ich bin mit ihm super zufrieden», resümierte Schwizer. Auch für Romain Duguet und Calder gab es mit Rang 14 noch Weltcuppunkte.

In der Weltcupzwischenwertung liegt Steve Guerdat mit 65 Punkten in Fürhung vor Pieter Devos mit 64 und Martin Fuchs mit 55 Zählern.

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