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Weltcuptriumph für Kent Farrington (USA) mit Greya. Foto: Hippofoto/Tiffany van Halle
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Weltcuptriumph für Farrington – Guerdat mit Pech auf Rang sechs

12.04.2026 23:06
von  Sascha P. Dubach //

Nach den beiden finalen Umgängen am Weltcupfinal der Springreiter in Fort Worth, Texas (USA) heisst der Sieger Kent Farrington. Der US-Amerikaner konnte zum ersten Mal den begehrten Pokal in der inoffiziellen Hallenweltmeisterschaft in die Höhe stemmen. Silber ging an Daniel Deusser (GER) und Bronze an Katherine A. Dinan – ebenfalls aus den USA. Pech hatte Steve Guerdat, der sich am Schluss auf dem sechsten Rang klassierte. Martin Fuchs beendete den Final auf dem 14. Rang.

Der Mexikaner Anderson Lima setzte in der Dickies Arena einen schweren ersten Kurs mit 13 Hindernissen und 16 Efforts, bei dem vor allem der Buschoxer und die luftige zweifache Kombination (Steil-Steil) zu Fehlern führte. Martin Fuchs und Lorde (Besitzer: Laura Connolly, Adolfo Juri und Karin Bühler) – mit 17 Punkten vorbelastet – zeigten eine fantastische Runde und blieben ohne Abwurf. Es war eine von insgesamt nur fünf Blankorunden der 28 Starter. Pech dagegen hatte Steve Guerdat mit Albführen’s Iashin Sitte (Hofgut Albführen GmbH und Steve Guerdat), den es beim Aussprung aus der ominösen Zweifachen erwischte. Damit rutsche er mit total acht Punkten auf den dritten Zwischenrang zurück, da vor ihm der Deutsche Daniel Deusser (Othello de Guldenboom) fehlerfrei blieb (7 Punkte). Nerven zeigte auch der Führende Kent Farrington mit Greya. Der Einheimische kassierte einen Abwurf am Plankensteil, dennoch blieb er mit vier Punkten an der Spitze.

In der zweiten und alles entscheidenden Runde noch einmal zwölf Hindernisse in der Arena. Dabei starteten noch einmal die Top 20. Martin Fuchs, der zuvor einen tollen Nuller zeigte, schaffte es leider nicht, diese Leistung noch einmal abzurufen. Ein Abwurf am «Cowboyhut-Oxer» und am Aussprung aus der Dreifachen warfen ihn zurück und er schloss auf dem 14. Platz.

An der Spitze eröffnete die US-Amerikanerin Katherine Dinan mit Out of the Blue die Top Fünf. Die von Beat Mändli trainierte Reiterin zeigte wie schon in Runde eins eine Blankorunde und verblieb auf ihren neun Punkten. Danach folgte der Deutsche Rene Dittmer mit Cody und auch er blieb fehlerfrei und beendete auf neun Zählern. Dann folgte Guerdat. Ohne Abwurf wäre der Podestplatz fix, doch das passierte leider nicht. Schon am zweiten Hindernis gab es einen Fehler, ein weiterer kam noch hinzu und so schloss der Jurassier mit 16 Punkten an sechster Stelle. Grosse Enttäuschung für den Routinier. Nach ihm blieb Deusser ohne Abwurf (7 Punkte) und setzte den Führenden Farrington mit vier Punkten auf dem Konto mächtig unter Druck. Doch dieser konnte standhalten, zeigte einen souveränen Nuller und holte sich seinen ersten Weltcuptriumph.

 

 

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