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Heimsieg für Martin Fuchs mit Commissar Pezi. Foto: Katja Stuppia
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Zweiter Heimsieg für Martin Fuchs

02.06.2024 17:06
von  Sascha P. Dubach //

Der Zürcher Martin Fuchs konnte im Sattel von Commissar Pezi den auf 22 Starter reduzierten Grossen Preis des CSIO St. Gallen nach 2022 zum zweiten Mal für sich entscheiden. Zweiter wurde der Saudi-Araber Abdulrahman Alrajhi, gefolgt von Romain Duguet – beide mit nur einem Zeitstrafpunkt.

Parcoursbauer Gérard Lachat, der auch im Kursdesignerteam bei den Olympischen Spielen in Paris sein wird, hat einen würdigen, jedoch den witterungsbedingten Verhältnissen angepassten GP-Kurs gestellt. So fehlte der traditionelle Wassergaben, dafür gab es zwei Bidetsprünge. Der erste Reiter, der ohne Abwurf ins Ziel kam, war der Saudi-Araber Abdulrahman Alrajhi mit dem elfjährigen Hannoveranerwallach Ventago. Jedoch musste sich der 29-Jährige, der in Belgien stationiert ist, einen Strafpunkt für das Überschreiten der erlaubten Zeit akzeptieren. Gleich danach wurde auch Romain Duguet mit Hunger Games nicht von diesem Verdikt verschont. Auch beim Schweizer Olympiareiter von blieb ein einziger Strafpunkt stehen. Danach scheiterten die Starter reihenweise am Parcours, so zum Beispiel auch Dominik Fuhrer mit Ghost, der in der Qualifikation vom Samstag noch Zweiter wurde, Steve Guerdat mit Venard de Cerisy oder auch Olympiaaspirant Edouard Schmitz mit Gamin van’t Naastveldhof. «Damit hätte ich nicht gerechnet», meinte Lachat.

Als letzter Starter konnte Martin Fuchs dann im Sattel des elfjährigen Hannoveranerwallachs Commissar Pezi (Besitzer Luigi Baleri) alles klar machen. Und zur Freude des Publikums gelang dem Zürcher eine perfekte Runde. «Vor dem Plankensteil habe ich Pezi die nötige Ruhe geben können und versucht, so korrekt wie möglich zu reiten. Schon ab dem ersten Hindernis spürte ich zudem, dass die Bodenverhältnisse ideal sind, das gab mir das nötige Selbstvertrauen für den weiteren Parcours», so Fuchs. Einzig vor dem letzten Sprung, einem mächtigen Oxer, kam er noch kurz ins Zittern, aber die Stangen blieben oben. «Ich bin sehr happy, hier wieder gewinnen zu können. Als letzter Starter die Aufgabe in Angriff zu nehmen, kann ein grosser Vorteil sein, aber auch ein Nachteil. Dies wenn der Boden dann schon stark gelitten hat, das war aber zum Glück hier nicht der Fall.»

«Ein Ausrufezeichen konnte auch Timo Heiniger mit Don setzen. Er rutschte erst ganz kurzfristig in das Teilnehmerfeld und holte sich mit nur einem Abwurf sensationell den vierten Platz», konstatierte Equipenchef Peter van der Waaij. Für den 26-jährigen Aargauer Heiniger ist diese Klassierung und der entsprechende Check über rund 30'000 Euro wohl der grösste Erfolg in seiner noch jungen Karriere. 

Ausführliche Informationen in der PferdeWoche vom Mittwoch, 5. Juni.

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