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Team-Olympiasieger Frankreich mit (v. l.) Roger-Yves Bost, Pénélope Leprevost, Kevin Staut und Philippe Rozier. Foto: Dirk Caremans
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Gold an Frankreich, Schweiz Sechste

17.08.2016 17:30
von  Florian Brauchli //

Der Schweiz ist die erhoffte Aufholjagd nicht geglückt. Die Hypothek von acht Punkten aus dem ersten Umgang war zu hoch. Gold ging an Frankreich, Silber an die USA. In einem spannenden Stechen zwischen Deutschland und Kanada sicherten sich die Deutschen den begehrten letzten Podestplatz.

Die französische Equipe stand bereits vor Schlussreiterin Pénélope Leprevost als Sieger fest. Mit total drei Fehlerpunkten waren sie nicht mehr am Sieg zu hindern. Kevin Staut und Reveur de Hurtebise waren mit Doppelnull das überragende Paar. Philippe Rozier auf Rahotep de Toscane (0+1) und Roger-Yves Bost mit Sydney une Prince (0+1) blieben ebenfalls ohne Abwurf. McLain Ward auf Azur führte die USA mit Doppelnull zur Silbermedaille. Mit einem Dreierteam im zweiten Umgang mussten sie lediglich fünf Strafpunkte in Kauf nehmen. Im Stechen traten die punktgleichen Deutschland und Kanada gegeneinander an. Ludger Beerbaum hatte auf Casello die Barrage mit einem souveränen Nuller erst möglich gemacht. In der Bronze-Barrage blieben Christian Ahlmann (Taloubet), Meredith Michaels-Beerbaum (Fibonacci) und Daniel Deusser (First Class) makellos. Zwei Kanadier patzten und so ging Bronze an Deutschland.

Die Schweiz belegte mit total 15 Punkten den sechsten Rang. Ohne Nullfehlerritte war nicht mehr möglich. Dabei startetet Janika Sprunger auf Bonne Chance fantastisch. Das Paar blieb ohne Abwurf und musste lediglich einen Zeitstrafpunkt in Kauf nehmen. Romain Duguet auf Quorida de Treho und Martin Fuchs mit Clooney kamen ebenfalls nicht in der erlaubten Zeit ins Ziel, zudem mussten beide einen Abwurf akzeptieren. Schlussreiter Steve Guerdat rehabilitierte sich mit Nino des Buissonnets für die erste Runde. In der Reprise zeigte er eine tolle Runde, die Zeit war aber auch beim Olympiasieger von London zu knapp.

Immerhin konnten sich alle vier für den Einzelfinal der besten 35 qualifizieren. Starten dürfen dort aber lediglich drei Paare pro Nation. Wer in den sauren Apfel beissen muss, entscheidet Equipenchef Andy Kistler.

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