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Makellose Runde: Steve Guerdat mit Bianca. Foto: Dirk Caremans
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Schweiz knapp im A-Final

28.09.2017 18:28
von  Sascha P. Dubach //

Beim lukrativen Nationenpreisfinal in Barcelona (ESP) blieb nur die Equipe aus Kanada mit einem fehlerlosen Konto an der Spitze der Qualifikationsprüfung. Total 15 Nationen starteten zum entscheidenden ersten Umgang, die Top 8 kommen in den sogenannten A-Final, der «Rest» bestreitet den B-Final.

Das Schweizer Quartett mit Werner Muff, Niklaus Rutschi, Martin Fuchs und Steve Guerdat belegten zusammen mit Belgien, Irland und Schweden ex aequo mit total acht Strafpunkten den sechsten Platz. In diesem Fall wird die Zeit der drei besten Reiter pro Team addiert. Die Schweiz schaffte es gerade noch an achter Stelle in den hochdotierten A-Final vom Samstagabend. Dabei musste Irland über die Klinge springen.

Den Auftakt bei besten Bedingungen im «Real Club de Polo» machte Werner Muff mit dem neunjährigen Niederländerwallach Daimler. Die feine Planke am mittleren Element der dreifachen Kombination wurde dem Paar zum Verhängnis. «Ich hatte ein super Gefühl und war mir sicher, dass eigentlich nichts passieren kann. Ich kam ideal auf die Kombination, bin dann aber wahrscheinlich ein bisschen zu weit hinein gesprungen. Sonst lief alles wie am ‚Schnürchen’», so Muff.

Niklaus Rutschi und sein neunjähriger aus Schweizer Zucht stammende Cardano mussten zwei Abwürfe je an einem Oxer in Kauf nehmen. «Ich denke, hier fehlte vor allem die Routine von uns gemeinsam als Paar auf diesem Level. Das Pferd kann das, wir müssen uns auf diesem Niveau nur noch besser finden», so der Alberswiler.

Martin Fuchs blieb in dem mit total 16 Sprüngen vom Spanier Santiago Varela fair gebauten Parcours bis zur Dreifachen ohne Makel – auch der Wassergraben war kein Problem. Der elfjährige Westfalenwallach Cooney riss aber beim Einsprung mit der Hinterhand die Stange. Nun lag der Druck auf den Schultern von Steve Guerdat. Mit der elfjährigen Schwedenstute Bianca lieferte er den erhofften Nuller in souveräner Art und Weise.

Der A-Final am Samstag (ab 21 Uhr) beginnt wieder bei Null.

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