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Titel im Dressurweltcup erfolgreich verteidigt: Isabell (GER) auf Weihegold. Foto: Dirk Caremans
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Werth schlägt zurück und verteidigt Titel

14.04.2018 17:16
von  Florian Brauchli //

Das Duell zwischen Isabell Werth und Laura Graves im Weltcupfinal der Dressurreiter wurde mit Spannung erwartet. Die US-Amerikanerin Graves hatte die Deutsche Werth im Grand Prix bezwungen. Doch die erfolgreichste Dressurreiterin der Welt schlug zurück. Mit der Oldenburgerstute Weihegold verteidigte sie ihren Titel von Omaha mit über 90 Prozent erfolgreich. Graves kam mit Verdades nahe heran, das Paar erhielt 89 Prozent. Rang drei ging wie schon im Grand Prix an Jessica von Bredow-Werndl auf Unee BB (83.725).

Laura Graves musste in der entscheidenden Weltcupkür vorlegen. Der Start der blonden US-Amerikanerin war etwas verhalten und zögerlich, was sich vor allem in den Übergängen bemerkbar machte. Zur Filmmusik von «Plan of Attack» und «Rudy» konnte sich das Paar aber steigern und zeigte eine sehr ansehnliche Kür mit zahlreichen Höhepunkten. Das Richtergremium honorierte die Performance mit 89.082 Prozent. Der «Fehdehandschuh» war also hingeworfen.
Isabell Werth und Weihegold liessen aber von Anfang an keine Zweifel aufkommen, der die Chefin in der Arena ist. Absolut sehenswert waren die Piaffen, Passagen, die Galoppwechsel und der Schritt. Ihr gelang eine eindrückliche Revanche. Mit über 90 Prozent konnte sie ihren Titel von Omaha (USA) 2017 erfolgreich verteidigen und gewann ihren insgesamt vierten Weltcuptitel. «Ich bin sehr glücklich. Weihegold war top fokussiert und konzentriert. Das war einer unserer besten Küren, wenn nicht sogar die Beste», meinte die glückliche Siegerin.
Rang drei ging an ihre Landsfrau Jessica von Bredow-Werndl mit dem in Schweizer Besitz stehenden Niederländerhengst Unee BB. Sie zeigte eine schwere Kür, geprägt von Eleganz und Geschmeidigkeit. Vor allem die Kombination Starker Galopp – Piaffpirouette – starker Schritt gab viele Punkte. Die fehlerfreie Darbietung ergab am Ende 83.725 Prozent. «Ich liebe Unee und bin super stolz auf ihn. Zum dritten Mal auf dem Weltcuppodest zu stehen ist sehr emotional für mich», so von Bredow-Werndl.
Der Schwede Patrik Kittel auf Deja wurde so noch vom Podest verdrängt. Kittel erhielt 83.146 Prozent. Rang fünf ging an die dritte Deutsche im Feld, Dorothee Schneider mit Sammy Davis Jr.

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