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Doppelnull: Elian Baumann und Little Lumpi E. Foto: Tomas Holcbecher
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Rang drei – Schweiz auf dem Podest

20.05.2022 18:54
von  Florian Brauchli //

Im Nationenpreis der «EEF Series» am CSIO3* Bratislava (SVK) belegt die Schweiz Rang drei. Das Team um Edouard Schmitz, Dominik Fuhrer, Elian Baumann und Niklaus Schurtenberger musste sich mit total acht Strafpunkten nur Deutschland und Irland geschlagen geben.

Nach dem ersten Umgang über 145 Zentimeter lag die Schweiz von Equipenchef Michel Sorg zusammen mit Deutschland und Belgien mit null Punkten in Führung. Startreiter Edouard Schmitz blieb als Startreiter mit Gamin van’t Naastveldhof fehlerfrei. Nationenpreisdebütant Dominik Fuhrer war mit Ghost teilweise mit etwas wenig Schwung unterwegs und so musste das Duo zwei Abwürfe in Kauf nehmen. Elian Baumann auf Little Lumpi E und Schlussreiter und Teamleader Niklaus Schurtenberger auf Quincassi «löschten» den Patzer von Fuhrer aber mit zwei tollen Nullrunden wieder aus.

In der Reprise war Schmitz erneut auf bestem Weg zu einer Nullrunde, wäre da nicht der Schlusssprung gewesen. Gamin touchierte die Planke leicht und diese fiel zu Boden. Fuhrer und Ghost konnte sich nicht rehabilitieren, erneut mussten sie sich acht Strafpunkte notieren lassen. Damit rückte der Sieg bereits in weite Ferne. Baumann und Little Lumpi E präsentierten sich aber nochmals von ihrer besten Seite. Vorsichtig, agil und sicher absolvierten sie den Kurs von Uliano Vezzani - die Belohnung: ein Doppelnuller. Routinier «Schurti» war ebenfalls erneut sehr sicher unterwegs, bis in der zweifachen Kombination beim Aussprung die Stange fiel. Mit diesem Fehler fiel die Schweiz noch hinter Irland auf Rang drei zurück.

Durch den Abwurf von Schlussreiterin Sophie Hinners auf Million Dollar vergab Deutschland den vorzeitigen Sieg, «Nachsitzen» war angesagt. Der Sieger musste gegen Irland im Stechen ermittelt werden. Dort musste Alexander Butler für Irland vorlegen. Im Sattel von Eindhoven gelang dies nicht nach Wunsch. Nach einem Topstart gelang die Wendung auf den drittletzten Sprung nicht ideal und der Ire musste eine Verweigerung hinnehmen, was sich inklusive Zeitüberschreitung in neun Strafpunkten niederschlug. Somit war der Weg frei für Deutschland, das wie schon in Mannheim (GER) Sophie Hinners auf Million Dollar ins Rennen schickte. Trotz eines Abwurfes reichte es deutlich zum Sieg.

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