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Verhalf der Schweiz zu Rang drei im Nationenpreis von La Baule (FRA): Alain Jufer mit Rahmannshof Tic Tac. Foto: Dirk Caremans
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Nachrichten

Schweiz dritte bei Brasilien-Sieg

20.05.2018 15:47
von  Florian Brauchli //

Beim zweiten Nationenpreis der Europa-Division I in La Baule schaffte es das Team von Equipenchef Andy Kistler erneut auf das Podest. Nach dem Sieg in Samorin resultierte in Frankreich ein dritter Platz. Der Sieg ging an Brasilien, Rang zwei sicherte sich die Niederlande.

Für die Schweiz eröffnete als sechstes Paar Werner Muff mit dem Niederländerwallach Daimler. In der ersten Runde hatte er gleich zu Beginn einige Male Glück, als die Stangen bedrohlich wackelten. Das offene Wasser übersprang Daimler aber hoch und weit. In der dreifach Kombination konnte Muff zu wenig Schwung mitnehmen, so dass beim Oxer-Aussprung die hintere Stange fiel. In der Reprise waren sich Reiter und Pferd vor der zweifachen Kombination komplett uneinig - Muff mussten abwenden und so ein Refus in Kauf nehmen. Mit total elf Strafpunkten, davon drei für die Zeit, lieferte er das Streichergebnis.

Paul Estermann und sein Oldenburger Lord Pepsi zeigten dagegen im ersten Umgang eine Toprunde. Absolut souverän und sicher kamen sie fehlerfrei ins Ziel. Auch im zweiten Umgang waren sie perfekt unterwegs, doch die Distanz zum allerletzten Sprung passte überhaupt nicht. Lord Pepsi musste viel zu gross abspringen und riss die Stangen zu Boden. Es wäre sonst einer von nur vier Doppelnullern gewesen.

Alain Jufer vertraute auf Rahmannshof Tic Tac - und dieser enttäuschte ihn nicht. In beiden Runden kämpfte der Belgierwallach toll mit und musste sich keinen einzigen Abwurf ankreiden lassen. Lediglich ein Strafpunkt für Zeitüberschreitung in Runde eins kam auf ihr Konto - eine fantastische Leistung des Paares mit der geringsten Nationenpreiserfahrung.

Steve Guerdat begann mit der Belgierstute Hannah optimal. Doch nach der dreifachen Kombination streifte die Stute die oberste Stange des Steilsprungs zu Boden. Dazu gesellte sich ein Fehler an der Planke, acht Punkte waren das Ergebnis. Diese Scharte wollten sie in der Reprise auswetzen, was ihnen gelang. Mit beeindruckender Ruhe und Souveränität führte Guerdat Hannah durch den Parcours und kam makellos ins Ziel.

Damit hatten die Schweizer Rang vier auf sicher. Der Schlussreiter der Spanier patzte am Schlussoxer, so dass der Platz auf dem Podest feststand. Harrie Smolders (NED) und Pedro Veniss (BRA) blieben dagegen makellos und setzten sich mit ihren Teams vor die Schweiz. Brasilien siegte mit total sieben Strafpunkten vor den Niederlanden mit acht und der Schweiz mit neun. Spanien und Deutschland belegten mit zwölf respektive 14 Fehlerpunkten die Plätze vier und fünf. Dahinter folgen Irland, Frankreich und Kanada.

Equipenchef Andy Kistler erlebte ein Wechselbad derr Gefühle: «Heute wäre sehr viel möglich gewesen. Zum Schluss bin ich mit den dritten Rang und der Führung im Zwischenklassement der Europaliga aber sehr glücklich. Das Team funktioniert, das macht mich stolz.»

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