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Der RV Werdenberg gewinnt die OKV-Vereinsmeisterschaft vor dem KV Hinterthurgau und dem RV Stammheimertal.
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Mission Titelverteidigung ist geglückt

17.10.2017 13:43
von  Corinne Hanselmann //

Am Sonntag stand mit der Vereinsmeisterschaft ein Highlight des OKV-Jahres auf dem Programm. Gold holte sich die Equipe des Reitvereins Werdenberg, bestehend aus Fabienne Schadegg, Bettina Schlegel, Nadine Schwendener und Martina Guntli. Silber ging an den Kavallerieverein Hinterthurgau, Bronze an den Reitverein Stammheimertal. Vielseitigkeitsturniere haben auf der Kohlau und der Tratt in Weite eine lange Tradition. Bereits seit den 60er-Jahren finden dort solche Wettkämpfe statt. Auch dieses Jahr hat das OK um Paul Schlegel den riesigen Aufwand wieder auf sich genommen und ein wunderbares Turnier auf die Beine gestellt. Das schöne Wochenende haben die Reiterinnen des organisierenden RV Werdenberg mit zwei ersten Plätzen am Samstag und dem Sieg in der OKV-Vereinsmeisterschaft vom Sonntag gekrönt. Der Jubel des einheimischen Publikums war gross. Doch bis sich die Reiter die Medaillen umhängen lassen konnten, mussten die Viererteams sechs Prüfungen in drei Disziplinen bewältigen. Den Anfang machten die Dressurreiter, es folgten die Disziplinen Cross und Springen. Gestartet wurde im alles entscheidenden Springen der Stufe II in umgekehrter Reihenfolge der Zwischenrangliste – so blieb es bis zum Schluss spannend. Die Schlussreiter der führenden Vereine blieben aber fehlerlos und so änderte sich bei den Podestplätzen nichts mehr. Die Werdenberger gewannen mit einem Vorsprung von über fünf Punkten. Martina Guntli als Schlussreiterin hätte sich einen Abwurf leisten können – ihre Equipe hätte trotzdem gewonnen. Den Grundstein hatten Fabienne Schadegg mit D. J. und Nadine Schwendener mit Schmuck­stück in der Dressur gelegt. Im Gelände folgten von Schadegg und von Bettina Schlegel mit Rabbitsfield Rose Abbey zwei Nuller. Im Springen fiel bei Schlegel eine Stange. Silber ging an den KV Hinterthurgau mit Laura Rentsch, Dorothea Sandra Cieslak, Anita Müller und Philipp Seiler im Team. Caroline Hofer Basler, Floyd Basler, Sonja Thalmann und die Juniorin Saskia Benz holten Bronze für den RV Stammheimertal.

V. l.: Nadine Schwendener, Martina Guntli, Fabienne Schadegg und Bettina Schlegel gewannen die OKV-Vereinsmeisterschaft für den RV Werdenberg. 

Dreimal Gold innert fünf Jahren

Die Freude bei den Siegerinnen war gross. «Die Mission Titelverteidigung ist uns gelungen», sagte Nadine Schwendener. «Es ist schön, dass wir vor dem Heimpublikum gewinnen konnten», fügt Schlegel an. «Unsere Equipe hat die Vereinsmeisterschaft nach 2013 und 2016 nun zum dritten Mal innert fünf Jahren gewonnen. Was will man mehr?», so Martin Schwendener, Präsident des RV Werdenberg. 34 Equipen waren am Start, so viele wie seit mindes­tens fünf Jahren nicht. «Das zeigt, dass diese Prüfung gut ankommt», freute sich OKV-Präsident Michael Hässig über die rege Beteiligung.

Anspruchsvoll,aber nicht zu schwierig

Die B1-Prüfung vom Samstag gewann Fabienne Schadegg mit Cara Mia. Die Juniorenprüfung, die auch gleichzeitig der Final des Badminton-Juniorencups der Stufe B1 war, ­gewann die 16-jährige Julia Pfister mit dem Freiberger Vito. Sie gewann auch die Jahreswertung. Zweite wurde hier Désirée Schmidt, dritte Céline Menzi. Im B2 vom Samstag feierte Bettina Schlegel mit Liza Silva und Rabbitsfield ­Little Imp einen Doppelsieg. Sie war die Einzige, die das B2-Cross fehlerfrei beendete. Entsprechend wurden Stimmen laut, dass es zu schwierig gewesen sei. Parcoursbauer Paul Schlegel teilt diese Meinung nicht. Es ist ihm wichtig, das besondere, unebene Gelände der Tratt jeweils miteinzubauen. Das seien sich heute viele Reiter nicht mehr gewöhnt, da andernorts oft nur mobile Geländehindernisse auf ebenerem Geläuf aufgestellt werden. Er betont, dass es zwar recht viele Fehler gegeben habe, aber niemand gestürzt sei. Für die OKV-Vereinsmeisterschaft blieb die Geländestrecke gleich, es wurden lediglich an einigen Hindernissen Vereinfachungen vorgenommen. Am Sonntag gab es im Cross etwa drei Stürze, die aber glimpflich ausgingen.

Bettina Schlegel, hier mit Liza Silva, Doppelsiegerin B2 und Teil der Werdenberger Goldequipe.

 

 

(Erschienen in der PferdeWoche Nr. 41/2017)

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