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Der KRV Lenzburg gewann den Quadrillencup.
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Sieg im Quadrillencup dank Leihpferd

01.11.2016 13:34
von  Barbara Scheidegger //

Sechs Quadrillen hatten sich für die Finalprüfung des Quadrillencups in Schönbühl qualifiziert. Eine davon musste auf ein Leihpferd zurückgreifen.

Sechs Quadrillen hatten sich für die Finalprüfung  qualifiziert. Zuerst wurde von allen sechs Equipen das Standardprogramm geritten. Dem RV Amt Büren mit Daniela Zaugg, Sandra Mühlheim, Nicole Doppler und Ursula Furrer gelang dies am besten, das Quartett setzte sich mit 456 Punkten an die Spitze des Zwischenklassements vor dem RV Lenzburg, der 437 Punkte totalisierte, und dem KRV Fraubrunnen mit 428 Punkten. Für diese drei Teams galt es nun in der anschliessenden Kür nochmals möglichst viele Punkte zu holen. Beim Publikum kam die Kür des KRV Fraubrunnen sehr gut an, die Musik war peppig und die mit blau blinkendem Vorgeschirr ausgestatteten Pferde gaben ein tolles Bild ab. Im Schlussklassement blieb es jedoch beim dritten Rang. Der KRV Lenzburg konnte sich dank dem Gewinn der Kür an die Spitze arbeiten. Diese Equipe hatte auf eine aufwändige Kür verzichtet, die alte ZKV-Quadrille wieder zu Ehren kommen lassen und so den diesjährigen Final vor dem RV Amt Büren gewonnen. Dem Siegerteam gehörten Jasmine Märki, Sarah Meier, Petra Wenger und Maja Weber an. Die Titelverteidiger vom RSV Thörigen hatten um einen Punkt den Einzug in die Kür verpasst. Jedoch hatten sie einen grossen Anteil am Sieg der Lenzburger. Denn eines ihrer Pferde war nicht einsatzfähig und Markus Rhyn stellte spontan seinen Beach Paradise zur Verfügung.

Dritter Rang für den KRV Fraubrunnen.

Langjähriges Training

Beim feinen Apéro, zu dem alle Reiter eingeladen waren, gaben die Thöriger bereitwillig Auskunft über ihre Motivation zum Quadrillenreiten sowie die Finalvorbereitung. Das mittlerweile eingespielte Team bestehend aus Markus Rhyn, Susanne Sollberger, Diana Buser und Thomas Bry­nern trainiert seit drei Jahren meist ungefähr dreimal vor jeder Ausscheidungsprüfung und vor dem Final. Für die Kür wird etwas mehr Aufwand betrieben. Für dieses Team ist es  Ehrensache, dass keine Figuren aus dem Standardprogramm verwendet werden. Daher wird zuerst zu Fuss ausprobiert, ob sich die geplanten Figuren auch wirklich reiten lassen. So vermeiden sie auch, dass die Pferde das Programm zu gut kennen. Das Quadrillenreiten fördert den Teamgeist und schweisst die Reiter zusammen. Sonst ist der Reitsport ja ein Einzelsport, betonte Markus Rhyn. 


Harmonie ist gefragt

Nicht nur die Reiter haben Spass am Quadrillenreiten, auch ihre Pferde machen gerne mit, meinte das sympathische Quartett. Eine grosse Herausforderung sei das Zusammenpassen der Pferde und auch die Reiter müssen sich untereinander gut verstehen. Die Thöriger würden sich wünschen, dass mehr Vereine diese He­rausforderung annehmen und an dieser tollen Prüfung mitmachen. Alle Teilnehmer werden mit gross­zügigen Preisen für ihren Aufwand belohnt. Für die Thöriger ist auf jeden Fall klar, dass sie im nächsten Jahr wieder dabei sein werden und sie freuen sich darauf, ihre Kür mit der sicher ideenreichen Choreographie vorzureiten.

Die Equipe des RV Amt Büren gewann das Standardprogramm und wird Zweite im Cup. 

 

 

 

(Erschienen in der PferdeWoche Nr. 43/16)

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